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Gemeinde Heede (Ems)

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Geschichte der Theatergruppe Heede

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Plattdeutsches Theater hat es im Heede von alters her gegeben, jedoch immer wieder mit Unterbrechungen. Nach mehrjähriger Pause wagte Hermann Blodkamp im Jahr 2000 einen neuen Anlauf, die gute alte Tradition zur Förderung des gesellschaftlichen Dorflebens und zum Erhalt der plattdeutschen Sprache wieder aufleben zu lassen.

Mit dem festen Ziel vor Augen gelang es ihm, unter der Fahne der Kolpingfamilie Heede eine bunt gemischte Gruppe von Spielern unterschiedlichen Alters für das Schauspielabenteuer zu begeistern. Ein passendes Stück wurde schnell gefunden. "Blickschaden" – ein Schwank in drei Akten von Hans Gnant sollte das Stück für die Uraufführung werden. Während der Wintermonate wurde in „Dohlers Scheune“ mit großem Eifer und ebenso viel Spaß an der Sache geprobt. Regisseurin Franzis Hunfeld erwies sich dabei als ein Glücksgriff. Für den Bühnenbau waren neben Hermann Blodkamp die Kolpingbrüder Johann Pieper, Johann Funke und Hermann Niehoff hauptverantwortlich. Mit viel Engagement und handwerklichem Geschick erbauten sie eine großartige Bühne mit einem fantastischen Bühnenbild.

Im März 2001 war es dann endlich so weit. Die Premiere und zwei weitere Aufführungen im Saal Kanne–Hunfeld wurden ein voller Erfolg, der die Gruppe zum Weitermachen anspornte. In den darauffolgenden Jahren kamen 2002 das Lustspiel „Well häff, de häff“ von Erhard Asmus und 2003 „Allens in’ Griff“ von Konrad Hansen zur Aufführung.

Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Gründervaters Hermann Blodkamp erschütterte die Gruppe im Herbst 2003 zutiefst. Dennoch schaffte sie es, das, was er so erfolgreich begonnen hatte, in seinem Sinne fortzusetzen. Die Theatergruppe Heede hat seit ihrer Neugründung nahezu jedes Jahr ein lustiges plattdeutsches Theaterstück auf die Bühne gebracht und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des kulturellen Gemeindelebens geworden. Zu ihr gehörten im Jahr der Neugründung Hermann Blodkamp, Johann Pieper, Hermann Niehoff und Johann Funke, die Regisseurin Franzis Hunfeld sowie die Spielerschar mit Bernd Bögemann, Reinhard Schade, Hermann-Josef von Hebel, Holger Schaa, Anna Heidtmann, Marlen Dähling, und Melanie Arens. Für die Maske war die Friseurin Anne Weber zuständig.

In den darauffolgenden Jahren konnten immer wieder neue Spieler, Bühnenbauer und Souffleusen für die Theatergruppe gewonnen werden. Rund 30 Mitglieder gehören ihr inzwischen an. Seit dem Jahr 2009 finden die Proben und auch die Aufführungen im seinerzeit neu errichteten

Haus des Bürgers in Heede statt.

 

Ein Highligtht ist neben den Aufführungen immer wieder unsere alljährliche Fahrradtour, mit der wir nicht nur unsere Heimat näher erkunden, sondern vor allem unseren Partnern Danke sagen wollen für ihr Verständnis, ihre Geduld und Unterstützung in der Proben- und Spielzeit.

 

Am 06. Juni 2016 ist nach kurzer, schwerer Krankheit unsere langjährige Theaterfreundin Anne Weber im Alter von nur 55 Jahren verstorben. Seit Gründung unserer Gruppe hat Anne die Spieler mit tollen Frisuren und perfektem Make Up ins rechte Licht gerückt. Dafür und für ihre Freundschaft sagen wir von Herzen DANKE.

 

 

 

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